im königreich gottes werden auch die bedürfnisse des täglichen lebens gesehen

Brunnenbau:

Zugang zu Trinkwasser ist in Indien ein Privileg. Reiche Hindus lassen sich auf ihren Grundstücken Brunnen bohren, zudem aber nur sie Zugang haben. Andere wiederum filtern das verschmutzte Wasser der Flüsse und Seen und verkaufen dieses.

Die Daliths jedoch sind von beiden Möglichkeiten ausgeschlossen. Selbst der niedrige Preis des gefilterten Wassers ist immer noch zu hoch für sie. In vielen Dörfern müssen Frauen und Kinder weite Strecken zum nächsten öffentlichen Brunnen gehen. Das Wasser ist schwer und der Weg oft gefährlich.  Auch holen sie Wasser aus dem nächstgelegenen Teich, das meistens verschmutzt ist, da alle Abwässer dort zusammen laufen. Krankheiten sind die Folge. Auch sterben manchmal Kinder und alte Menschen im Sommer an den Folgen der Verunreinigung des Trinkwassers. 

Um diese Not ein wenig zu lindern, gehen wir folgendermaßen vor: Unser Team betet, welches Dorf, als nächstes einen Brunnen erhalten soll. Kishore Kandikatti und der zuständige Pastor sprechen mit dem Bürgermeister und bitten diesen um Zustimmung und Unterstützung. Denn auch er soll etwas zum Wohl seines Dorfes beitragen. Anteilig wird Geld von den Dorfbewohnern, der Verwaltung und SINAI zusammengetragen und eine Bohrfirma engagiert. In Zusammenarbeit mit dem lokalen Pastor wird ein Ort um die Kirche herum ausgesucht, damit der Pastor Gelegenheit hat, die Menschen, die zum Brunnen kommen,  zu betreuen.

JEDER hat Zugang zum Brunnen, ganz egal welcher Kaste oder Religion er angehört. Mit einem Brunnen wird die Trinkwasserversorgung für mehrere tausend Menschen sichergestellt. Ein ganzes Dorf schöpft neue Hoffnung. Durch tiefe Bohrungen versiegt das Wasser selbst bei Dürre nicht. Diese Aktionen zeugen für viele Menschen von einem bedingungslos liebenden Vater im Himmel, der Erbarmen hat und das Leid des Volkes gesehen hat.  

 

- Ein Brunnen wird 60-120 Meter tief gebohrt, abhängig von der Beschaffenheit des Bodens.

- Eine komplette Anlage kostet je nach Anteil des Dorfes ungefähr 1000€. 

 

Reg.Nr.: 1723/2018

sinai.india.org@gmail.com

 

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